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Ein paar Gedanken zur Grundsteuer B Kommentar von Mitja Schwarz zum Artikel „Soli“ für die klamme Stadt der Offenbach Post vom 03.12.2011
03.12.2011 Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Langen
Es scheint so, als ob viele der "Wutbürger" sich viel zu wenig über das Ausmaß der Lage der Stadt Langen informiert haben und die örtliche Presse viel zu Selektiv berichtet.
Hier mal ein paar Punkte zu den Argumentationen:
1. Die Stadtverordnetenfraktionen von Grünen und SPD haben mit genau dem Ziel der Wirtschaftsförderung ein wenig auf die Sprünge zu helfen einen Antrag eingebracht, indem ein halbjährlicher Bericht mit Ausblick und Zielen der Wirtschaftsförderung gefordert wird. Mehr kann die Politik hier nicht eingreifen. Die CDU hat diesen Antrag nicht unterstützt. Und hier zu sagen "Die Wirtschaftsförderung soll endlich Gewerbe ansiedeln": Meinen Sie nicht, das hätte sie längst getan wenn das so einfach wäre? Außerdem kann man keinen Investor zwingen nach Langen zu kommen, wenn er hier z.B. keine passende Gewerbefläche findet - egal wie viel Werbung man macht! Zumal Firmenansiedlung nicht heißt, dass die Stadt mehr Gewerbesteuereinnahmen bekommt! Ich persönlich denke: Da müsste auch mehr gehen. Dennoch habe ich den Wirtschaftsförderungsbericht lesen können und kann einsehen, dass es nicht nur Hausgemachte Probleme (indem man vor 10-15 Jahren geschlafen hat und die Suppe nun auslöffeln muss) sind.
2. Wenn die Stadt Langen beim Land ein inhaltsloses Haushaltskonsolidierungskonzept vorlegt (die Stadt muss ein Konzept vorlegen!) so wird dieses mit Sicherheit dazu führen, dass der Haushalt der Stadt Langen ebenfalls abgelehnt wird. Die Folge: Eine Art Insolvenzverwalter kommt nach Langen und gibt vor an welchen Stellen gespart wird. Dies wären dann aller Voraussicht nach: Schließung von Stadthalle, Schwimmbädern, Bücherei, VHS, Musikschule, Jugendzentrum, Streichung der Zuschüsse an die Vereine, bzw. eventuelle weitere Steuererhöhungen, die die Bürger auch zu tragen hätten um Einnahmen zu erhöhen!
Alle weiteren Ausgaben der Stadt sind Zahlungen, die die Stadt gesetzmäßig zu leisten hat, und die man nicht kürzen kann. Bei sinnvollen Sparvorschlägen haben auch die Fraktionen, die jetzt der Grundsteuer B - Erhöhung zugestimmt haben mitgezogen bzw. diese sogar selber eingebracht (dem interessierten Leser sei hier eine Lektüre der Tagesordnungen vergangener Haupt- und Finanzausschüsse empfohlen)! Nur die Einsparpotenziale sind dort im Vergleich zum Defizit leider sehr gering. Obgleich ich persönlich der Meinung bin, dass man auch dort anfangen muss.
Die CDU (hier nur Aufgeführt, weil sie der einzige argumentative Gegenpol in der Stadtverordnetenversammlung war) hat dem Haushaltssicherungskonzept, dass ja die Gewerbesteuererhöhung beinhaltet vor allem deswegen abgelehnt, weil in der ursprünglichen Fassung eine Erhöhung der Kita-Gebühren vorgesehen war, diese aber mit Rot-Grüner Mehrheit gestrichen wurde (Argumentation war hier, dass dies eben zu einseitig wäre und nur Eltern treffe). Ich persönlich hätte mir hier auch bessere Vorschläge erhofft.
3. Möchte ich gerne daran erinnern, dass auch Stadtverordnete von der Erhöhung betroffen sind, und diese genauso zu zahlen haben!
4. Die Arbeit und Errungenschaften der Politik der Langener Grünen kaum mit Atomkraft zu tun hat!
Ich würde mir wünschen, dass sich die Berichterstattung der Presse zu dem Thema nicht so einseitig gestaltet, und dass diejenigen, die sich besonders Betroffen sehen, sich konkret in die Gegebenheiten einarbeiten und vielleicht Spar- und Einnahmepotenzial offenlegen, dass dem Magistrat und den Stadtverordneten sämtlicher Parteien bisher nicht erkenntlich war. Helfen Sie mit, anstatt sich nur zu beschweren (wenngleich sie das durchaus tun können und sollen - vielleicht auf eine andere Art und Weise - solange das ganze Konstruktiv bleibt.) Eine ernstzunehmende Maßnahme wäre ja etwa ein Bürgerbegehren zur Schließung der von der Stadt betriebenen Einrichtungen. Sollte dies auf eine Mehrheit treffen, so wäre dies ein klares Votum des "Volkes" und der Magistrat sowie die Stadtverordneten wären nicht mehr gezwungen eine Grundsteuererhöhung zu beschließen. Ob dem öffentlichen Leben in Langen damit gedient wäre wage ich zwar zu bezweifeln, aber vielleicht sehe ich das auch einfach anders als Sie...
Beweisen sie also den Mut und zeigen Sie, dass man es besser machen kann. Je besser Sie informiert und je konstruktiver Sie sind, desto mehr wird Ihre Stimme Gewicht bekommen. Verstehen Sie das also als Ansporn und Ermutigung. Mitja Schwarz
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Sehring Kiesgrube - Südosterweiterung um 82 Hektar
Jetzt in nur 10 Minuten Einwendungen erstellen !
Wer jetzt nicht handelt darf sich später nicht beschweren !
16.11.2011 Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Langen
Der NABU Langen hat ein Musteranschreiben entwickelt, das wir ihnen hier als Dokument zum herunterladen bereitgestellt haben. Damit können sie auf einfache Weise ihre Einwendungen geltend machen. Beachten sie, dass diese Einwendungen bis zum 09.12.2011 abgegeben werden müssen ! Das Musteranschreiben muss nur mit ihren Daten wie Name, Adresse und den Gründen, die für sie relevant sind ausgefüllt werden. Sie können das in nur 10 Minuten erledigen. Es ist wichtig, dass möglichst viele Personen Einwendungen erheben, damit sowohl das Regierungspräsidium als auch unsere Stadtverwaltung erkennen dass die Langener Bürger gegen diese Erweiterung sind. Das Dokument enthält auf Seite 1 das Musteranschreiben, auf Seite 2 eine genaue Anleitung und auf Seite 3 und 4 Argumentationshilfen. Musteranschreiben als DOC Musteranschreiben als RTF
Weitere Informationen zum Thema sind auch weiter unten auf dieser Seite und beim NABU Langen unter dem Menüpunkt Bannwald.
Thilo Kaufmann
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Sehring Kiesgrube - Südosterweiterung um 82 Hektar
Kiesabbaupläne: Magistrat ignoriert Parlamentsauftrag ! GRÜNE sehen Beschluss zum Erhalt der Altholzinseln nicht umgesetzt !
Eine Veranstaltung zu dem Thema und nähere Informationen zum Planfeststellungsverfahren siehe weiter unten ! Im Zusammenhang mit dem derzeit laufenden, heftig umstrittenen Planfeststellungsverfahren zur Erweiterung der Kiesabbauflächen am Langener Waldsee machen die GRÜNEN dem Magistrat nun schwere Vorwürfe: Am 06. Mai letzten Jahres hat die Langener Stadtverordnetenversammlung per Beschluss der Firma Sehring die grundsätzliche Erlaubnis erteilt, im Langener Bannwaldgebiet ein Antragsverfahren zur weiteren Kiesgewinnung starten zu können. Doch die Parlamentarier machten eine strikte Einschränkung zu den Planungen: Die auf dem Areal vorhandenen ökologisch wertvollen Altholzinseln dürften nicht angetastet werden und müssten erhalten werden. Für die Langener GRÜNEN, die ja vehement die gesamten Sehring-Pläne ablehnen, sind nun die Regelungen um diese Flächen der aktuelle Aufreger. Nach der Einsichtnahme in die derzeit „offengelegten“ Planfeststellungsunterlagen machen die GRÜNEN der Langener Rathausspitze nun heftigste Vorhaltungen:
„Ganz offensichtlich und vorsätzlich haben Bürgermeister Frieder Gebhardt und Erster Stadtrat Klaus-Dieter Schneider in den Zustimmungen und Verträgen mit der Fa. Sehring diesen Auftrag nicht umgesetzt,“ erzürnt sich der GRÜNEN-Fraktionschef Stefan Löbig. „Hier zeigt sich für uns wieder einmal ganz deutlich, dass Naturschutzinteressen und der Erhalt des Bannwaldes beim Verwaltungshandeln hinter die wirtschaftlichen Belange der Fa. Sehring gestellt werden. Im Rathaus hält man es nämlich gar nicht erst für nötig, die Altholzbestände zu sichern, weil diese Areale laut der Planungen erst später ausgekiest werden sollen, und die Bestände auf Grund ihres Alters dann nicht mehr erhaltenswert sind. Das Argument zählt für uns aber zunächst überhaupt nicht. Hier geht es um die fehlerhafte Umsetzung eines Stadtverordnetenschlusses. In der im bergrechtlichen Genehmigungsverfahren enthaltenen Zustimmungserklärung der Stadt Langen sind die zu erhaltenden, naturschutzrelevanten Waldflächen mit keinem Wort erwähnt. In Ignoranz dieses parlamentarischen Auftrages ist man im Rathaus blindlings der Sehring-Argumentation gefolgt, nach der die Altholzinseln sowieso keine Überlebenschance hätten. So haben Gebhardt und Schneider Sehring schon mal „vorsorglich“ die Auskiesung dieser Flächen erlaubt. Nun will man zuerst um die Flächen herumbaggern, gräbt damit den alten Bäumen das Wasser ab, und wartet dann darauf, dass in ein paar Jahren nichts Erhaltenswertes mehr vorhanden ist.“
Bei den besagten Altholzinseln handelt es sich vordringlich um ca. 7 ha Wald mit über 200 Jahre alten Buchenbeständen und um weitere Flächen mit sehr hoher oder hoher naturschutzrechtlicher Eingriffsrelevanz. Die GRÜNEN sehen im Verhalten des Magistrats nicht nur einen ernsten Vertrauensbruch, sondern sie haben bereits auch eine juristische Überprüfung dieser „unsäglichen“ Vorgänge eingeleitet.
Weiterhin verweisen die GRÜNEN auf eine Veranstaltung zum laufenden Planfeststellungsverfahren, in der die Öko-Partei zusammen mit den hiesigen Naturschutzverbänden BUND und NABU am Mittwoch, den 16. November um 19:00 Uhr in der Langener Stadthalle (Kleiner Saal) die Bevölkerung über Einwendungsmöglichkeiten gegen die Planungen informieren will.
Stefan Löbig
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Sehring Kiesgrube - Südosterweiterung um 82 Hektar
Planfeststellungsverfahren wurde eröffnet ! Die Unterlagen liegen im Rathaus Langen aus !
Jetzt ist jeder einzelne von uns gefordert ! Sehen sie die Unterlagen ein ! Erstellen sie einen Einspruch !
01.11.2011 Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Langen
Die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren für die Erweiterung der Kiesgrube liegen vom 25.10.2011 bis zum 25.11.2011 im Rathaus Langen zur Einsicht aus. Jeder Bürger, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden kann die Unterlagen im Rathaus Mo-Do von 8-16 Uhr und Fr von 8-13 Uhr einsehen. Jeder Bürger, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden kann einen Einspruch gegen diese Erweiterung einlegen. Dieser Einspruch kann im Rathaus Langen oder beim Regierungspräsidium Darmstadt abgegeben werden. Der Einspruch muß bis zum 09.12.2011 abgegeben werden !
Den genauen Wortlaut der Amtlichen Bekanntmachung und die nötigen Adressen können sie hier einsehen !
- Machen Sie von Ihren Einspruchsrechten im Planfeststellungsverfahren Gebrauch.
- Nur wer sich beschwert wird auch gehört.
- Auf den Bildern unten sehen sie um welch ein riesiges Gebiet es sich handelt.
- Wir versuchen auf diesen Seiten demnächst eine Vorlage für den Einspruch zu hinterlegen auf der sie nur noch ihre eigenen Begründungen eintragen müssen.
- Beachten sie dass dieses Gebiet die nächsten 30 Jahre für sie gesperrt sein wird.
- Der Wald der gefällt wird braucht ca. 70 Jahre um sich zu einem ähnlichen Wald wie er jetzt vorhanden ist zu entwickeln.
- Das bedeutet: Ein Waldspaziergang in dem Gebiet mit einer ähnlichen Baumstruktur wie sie jetzt dort vorherscht werden sie, ihre Kinder und ihre Enkel nicht mehr erleben !

- Wie sie sehen ist das Gebiet etwa so groß wie das gesamte Neurott !
- Die rechte Ecke des Gebietes ist etwa 500 Meter von Neurott entfernt.
- Das bedeutet für die Bewohner von Neurott Lärm, Staub, Verlust der Naherholung
- Der Wald ist auch bedeutsam als Lärmschlucker gegenüber dem direkten Fluglärm auf dem Frankfurter Flughafen.
- Dieser Schutz wird durch das Vorhaben erheblich eingeschränkt.
- Während der Auskiesung wird es sehr wahrscheinlich für 30 Jahre eine sogenannte wilde Kiesgrube geben an der verbotenerweise gebadet wird.
- Der nächstgelegene Parkplatz dafür ist Neurott !
Es handelt sich eigentlich um Bannwald. Mit dieser Begründung ist ein Waldkindergarten dort nicht möglich. Die Kinder würden evtl. den Wald schädigen. Abholzen ist aber etwas anderes. Hier geht es um handfeste Interessen der Firma Sehring. Die Naherholung, der Wald als Ökosystem und Lebensraum für Tiere bleibt dabei auf der Strecke. Was Bannwald eigentlich heißt können sie hier lesen. Interssant sind die gelb markierten Stellen im Dokument.

Selbst die Altholzinseln (ein Gebiet von ca. 7 ha mit über 200 Jahre alten Buchen), die laut Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 06.Mai 2010 erhalten werden sollen, sind jetzt von der Kettensäge bedroht ! Laut Aussage der Stadt sind die Buchen zu alt und werden in den nächsten 30 Jahren sowiso absterben. Auf natürliche Weise sterben diese Bäume allerdings nicht so schnell. Der NABU Hessen schreibt dazu "Natürlicherweise werden Buchen mindestens 250 bis 350 Jahre alt." Die Bäume könnten also noch 100 bis 150 Jahre stehen bleiben. In Mecklenburg-Vorpommern in der Nähe von Lüttenhagen stehen die berühmten "Heiligen Hallen", der älteste Buchenwald Deutschlands. Dieser Buchenwald ist um das Jahr 1600 entstanden, also schon vor dem 30 jährigen Krieg. Erst jetzt nach ca. 400 Jahren ist der Wald so alt, dass die Bäume langsam sterben. Wenn diese Bäume also schon in 30 Jahren absterben, nachdem um sie herum bis zu 30 Meter tief die Erde weggebaggert wurde womit den Bäumen das Grundwasser entzogen wird, so ist das meiner Meinung nach kein "natürliches Absterben" mehr. Thilo Kaufmann |
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Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Joschka und Herr Fischer 60 Jahre deutsche Nachkriegsgeschichte im Langener Lichtburg Kino Montag 22.08.2011 um 20:30 Mittwoch 24.08.2011 um 14:00
17.08.2011 Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Langen 
Er war 68er-Aktivist, Stadtguerillero, Taxifahrer, Sponti - er wurde hessischer Umweltminister in Turnschuhen und deutscher Außenminister im Anzug: Das bewegte Leben von Joseph "Joschka" Fischer dient Regisseur Pepe Danquart als roter Faden, um von sechs Jahrzehnten deutscher Nachkriegsgeschichte zu erzählen. Von den verlogenen 50er-Jahren, den wilden Tagen der APO und der "bleiernen Zeit" des RAF-Terrors über die Anfänge der Anti-Atomkraftbewegung und die Gründungsjahre der Grünen bis hin zum Fall der Mauer und der ersten rotgrünen Bundesregierung - Danquarts Film wird zu einer Zeitmaschine, die durch sechs Jahrzehnte fliegt und Fischer zu einem Zeitreisenden, der manchmal kaum fassen kann, was in der Epoche, die ihn ebenso prägte wie er sie, alles geschehen ist.
JOSCHKA UND HERR FISCHER ist weit mehr als eine simple Biographie. Kurzweilig und aufschlussreich mit teils noch nie gezeigten, beeindruckenden Dokumentarbildern liefert der Oscar®-prämierte Regisseur Pepe Danquart (SCHWARZFAHRER, HÖLLENTOUR, AM LIMIT) einen Querschnitt durch 60 Jahre deutsche Geschichte. Er schildert die Entwicklung eines Landes, das viele Jahre brauchte, um Demokratie zu lernen und sich von den Schatten der Vergangenheit zu lösen.
Mit besonders markanten Szenen seiner und der deutschen Geschichte konfrontiert, kommentiert Joschka Fischer nachdenklich, auch selbstironisch und eröffnet dadurch zugleich einen neuen Blick auf seine Person. "Joschka" hat, kein Zweifel, Geschichte gemacht. Doch es ist die ganz besondere Geschichte der Deutschen, die eine Karriere wie seine überhaupt erst ermöglicht hat. Die zahlreichen Zeitzeugen, die Danquart in Exkursen zu Wort kommen lässt - von Katharina Thalbach über Daniel Cohn-Bendit bis zur Band Fehlfarben - runden Pepe Danquarts Dokumentarfilm ab zu einem gleichermaßen kontroversen wie unterhaltsamen Kaleidoskop aus Tagen, in denen keine Atempause gemacht wurde...Thilo Kaufmann |
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Japan - Atomkraft - Fukushima
Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der Katastrophen in Japan und zur Abschaltung der Atomkraftwerke in Deutschland Jeden ersten Montag im Monat in Langen um 18:00 Uhr am Lutherplatz vor dem Buchladen
21.06.2011 Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Langen Nach nunmehr 13 Mahnwachen in Langen treffen wir uns nicht mehr wöchentlich sondern jeden ersten Montag im Monat. Weiterhin sind die Nachrichten aus Fukushima mehr als Besorgnis erregend. Hier nur ein paar Schlagzeilen aus den Nachrichten im Internet:
Atomaufseher wollen weltweit AKW stresstesten Tepco-Techniker stoppen Reinigung radioaktiver Brühe Tepco will Reaktorgebäude mit Deckel abdichten Radioaktives Cäsium in Zwergwalen entdeckt Sechs weitere Tepco-Männer verstrahlt Tausende Japaner marschieren gegen die Atomkraft Erhöhte Strahlung in Japans größtem Teegebiet Kernschmelze offenbar schlimmer als befürchtet Japans Regierung bestätigt Kernschmelze Roboter messen Rekordwert bei Radioaktivität Japan hat Tsunami-Gefahr unterschätzt Tepco meldet kleine Explosion in AKW-Ruine Tepco bezweifelt eigenen Krisen-Fahrplan Kühlsystem in Reaktor vorübergehend außer Betrieb Taifun bedroht Atomruine Fukushima Brand in Tepco-Atomkraftwerk Fukushima Daini Meeresfrüchte vor Fukushima massiv verstrahlt Wie Tepco ganz Japan korrumpierte Die Protokolle aus dem Katastrophenreaktor Regierung setzt auf den Experten-Joker Experten für die Atomruine Tepco meldet Kernschmelze in Reaktor 2 und 3 Tepco-Chef tritt zurück
Und das sind nur die Schlagzeilen aus dem Spiegel vom letzten Monat. Wir müssen also weiter dranbleiben und der Regierung Druck machen, damit die merken, dass das Volk tatsächlich einen möglichst sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft will. Die Ragierung sollte die Atomkraftwerke abschalten, die nicht mehr benötigt werden. Wenn also früher genügend Strom aus alternativen Quellen oder Gaskraftwerken kommt sollen entsprechende Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Jeder Tag bringt mehr Atommüll, von dem noch keiner weiß, wo wir den lagern sollen. Hier auch mal eine kleine Rechnung zu den Kosten der Endlagerung:
Auf das natürliche Niveau sinkt die Strahlung erst nach drei Milliarden Jahren. Annahme 1: Wir müssen das Endlager wg. Terrorismus bewachen und regelmäßig überprüfen, ob alle Behälter noch in Ordnung sind. Annahme 2: Wir rechnen in Euro nach heutigem Wert, Inflation wird also nicht berücksichtigt. Annahme 3: Ein Wachmann kostet 50.000 Euro im Jahr Annahme 4: Ein Endlager braucht 6 Wachmänner, d.h. 18 Wachmänner bei 3 Schicht Betrieb +Urlaub, Krankheit etc. brauchen wir 20 Wachmänner Annahme 5: Kosten für die Bewachung: 50.000 mal 20 = 1 Million Euro pro Jahr Annahme 6: Gesamtkosten für das erste Drittel der 3 Milliarden Jahre: 1 Million mal 1 Milliarde Jahre = 1 Trillion Euro In einer Zahl geschrieben sieht das so aus: 1.000.000.000.000.000 Euro
Ein Atomkraftwerk macht pro Tag einen Gewinn von 1.000.000 Euro Um die Kosten für die Endlagerung (wohlgemerkt nur die der Wachmannschaft) zu erwirtschaften müsste 1 Atomkraftwerk 2.739.726 Jahre laufen.
Diese Kosten tragen wir, unsere Kinder, unsere Enkel, unsere Urenkel, unsere UrUrEnkel, unsere UrUrUrEnkel, ...und so weiter. Das nennt sich dann auch heute noch in vielen politischen Kreisen 'billiger Atomstrom' !
Weitere Informationen zu aktuellen Atomkraft-Aktionen: http://www.ausgestrahlt.de/regional/termine/termine-nach-bundeslaendern.html Thilo Kaufmann |
Atomkraft Schluss

21 Großdemonstrationen in 21 Städten
Dresden - Erfurt - Magdeburg - Berlin - Güstrow - Kiel - Hamburg - Bremen - Hannover - Göttingen - Münster - Essen - Bonn - Mainz - Frankfurt am Main - Mannheim - Freiburg - Ulm - München - Landshut - Fürth
23.05.2011 Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Langen Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt: Atomkraft ist unbeherrschbar und birgt ein tägliches, tödliches Risiko. Hunderttausende gehen deshalb in diesen Monaten bundesweit auf die Straße und fordern entschieden den Atomausstieg. Die Bundesregierung aber will erst im Juni beschließen, welche Konsequenzen sie aus Tschernobyl und Fukushima zieht – offiziell auf Basis eines Sicherheitschecks aller AKW. Doch in Wahrheit wird der öffentliche Druck bestimmen, ob jetzt endlich Schluss mit der gesamten Atomindustrie ist, die acht derzeit abgeschalteten Reaktoren endgültig stillgelegt werden und die restlichen ihnen folgen.
Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Am 28. Mai finden, erstmals am gleichen Tag, Großdemonstrationen in etwa 20 Städten bundesweit statt. Wir wollen mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig! Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, gemeinsam mit Energieeffizienz und Energiesparen.
Kommen Sie zu einer der Großdemonstrationen in Ihrer Nähe und protestieren Sie mit! Weitere Informationen zur Demo in Frankfurt am Main: http://anti-atom-demo.de/start/ablauf/frankfurt/ Thilo Kaufmann
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Sternmarsch auf Biblis
25 Jahre Tschernobyl - Wir haben nichts vergessen ! Kommt mit uns zur Aktions-Kundgebung am Ostermontag, dem 25.04.2011 um 12 Uhr nach Biblis!
06.04.2011 Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Langen 1986 Tschernobyl - 2011 Fukushima - 201x Biblis ? --- Die Opfer von Tschernobyl mahnen uns ebenso wie der Super-GAU von Fukushima: Atomkraft ist nicht beherrschbar ! Deswegen machen wir einen Sternmarsch nach Biblis hinein und fordern die endgültige Stilllegung der Bibliser Schrottreaktoren, nicht nur eine "vorübergehende" Abschaltung. Mit klaren Worten, Spaß und Musik unterstreichen wir unsere Forderung, danach setzen wir ein Gedenkzeichen für die Verstrahlten und Opfer von Tschernobyl.
Weitere Informationen: http://www.tschernobyl25.de/index.php?option=com_content&view=article&id=124&Itemid=12 Bus nach Biblis von Dreieich-Buchschlag siehe folgende Info von Carol-Sue und Immo Rombach
Liebe Freundinnen und Freunde, Wir hier aus der Region fahren nach Biblis. Kommt alle mit zum Sternmarsch auf Biblis! Ostermontag, 25. April 2011 Programm & Ablauf (mehr Info unter: www.ausgestrahlt.de): 10.00 Uhr: Bahnhof Dreieich-Buchschlag, Abfahrt unserer Busse 11.30 Uhr: Treffen an vier Standorten für den Sternmarsch 12.00 Uhr: Sternmarsch nach Biblis 13.00 Uhr: Kundgebung & Kulturprogramm an der Kirche 16.00 Uhr: Gedenken am Gräberfeld 17.00 Uhr: Ende des Aktionstages Wir, mein Mann Immo und ich, zwei langjährige Atomkraftgegner aus Dreieich, haben auch diesmal wieder Busse ab Dreieich zur Demo organisiert. Wir haben noch Plätze frei und würden uns über möglichst viele gutgelaunte MitfahrerInnen freuen! Der Bus startet am Ostermontag, den 25.4. um 10.00 Uhr am Bahnhof Dreieich-Buchschlag (gut erreichbar mit S3/S4 aus Frankfurt, Neu-Isenburg, Langen etc.). Damit alle mitfahren können, kosten die Tickets auch diesmal wieder 13 Euro (Sozialpreis), 16 Euro (Normalpreis) oder 20 Euro (Solidaritätspreis). Der Normalpreis deckt unsere Kosten. Wen der Normalpreis zu sehr belastet, kann mit dem Sozialticket fahren. Und die Solidaritätstickets, ermöglichen die Sozialtickets. So kann jedEr mitkommen. Kontakt und Tickets: Carol-Sue und Immo Rombach
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
0178/266 5 662 Wenn Du Dich für den Bus angemeldet hast, bekommst Du von uns eine Bestätigung. Bitte sei dann so nett und überweise uns den Ticketpreis für den Du Dich entschieden hast (freie Selbsteinschätzung). So können wir am leichtesten den Überblick bewahren. Und es ist natürlich auch ein bisschen beruhigend für uns, wenn wir sehen, dass wir den Bus nicht allein bezahlen müssen... (Kto.-Nr. teilen wir bei Anmeldung mit) Carol-Sue und Immo Thilo Kaufmann |
Japan - Atomkraft - Fukushima

6. Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der Katastrophen in Japan und zur Abschaltung der Atomkraftwerke in Deutschland am Montag den 18.04.2011 um 18:00 Uhr am Lutherplatz vor dem Buchladen in Langen
12.04.2011 Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Langen Wenn ein ähnlicher Unfall in Biblis stattgefunden hätte, könnte eine Mahnwache in Langen nicht stattfinden, weil Langen dann in der Evakuierungszone läge. Langen würde zu einer Geisterstadt werden und wir hätten alles was nicht in einer halben Stunde eingepackt werden kann verloren. Auch unsere Enkel und Urenkel könnten in diese Zone nicht zurückkehren. Das zeigen die Erfahrungen von Tschernobyl, eine Katastrophe die bereits 25 Jahre zurückliegt und Tausende von Toten und Hund erttausende von Kranken verursacht hat. Um das bei uns zu verhindern bitten wir alle interessierten Bürger sich zu engagieren, damit die Atomkraft in kürzester Zeit in Deutschland ein Ende findet. Mit dem Atommüll werden wir und unsere Nachkommen sowiso noch lange genug zu tun haben. Also beteiligen Sie sich an der Mahnwache oder an der Demo in Biblis um den Regierenden zu zeigen, dass das Volk von Deutschland in der Mehrheit gegen die Atomkraft ist. Weitere Informationen: http://www.ausgestrahlt.de/regional/termine/termine-nach-bundeslaendern.html Thilo Kaufmann |
Energiewende
Langen/Egelsbach: GRÜNE wollen Energiewende voranbringen und sehen Handlungsbedarf auch bei den StadtwerkenVor dem Hintergrund der verheerenden Atomkatastrophe in Japan und dem weiter voranschreitenden Klimawandel fordern Spitzenpolitiker der GRÜNEN aus Langen und Egelsbach nach einem gemeinsamen „Energiegipfel“ nun ein deutliches Signal der Langener Stadtwerke: „Obwohl die Stadtwerke in einigen Bereichen bereits Akzente bei nachhaltigen Energieprojekten gesetzt haben, ist es nun höchste Eisenbahn, dass unser lokaler Energieversorger in Sachen Einkaufsstrategie und Tarifgestaltung einen grundsätzlichen Wechsel, hin zu einer regenerativen und atomkraftfreien Energieversorgung vollzieht.“
Die GRÜNEN kritisieren das „Schattendasein“ der aktuellen Stadtwerke-Ökostrom-Tarife, die im Vergleich wenig vertrauenswürdig, transparent und zudem auch noch sehr teuer seien. Hier sei das kommunale Versorgungsunternehmen gefordert, endlich zu reagieren. Auch setze der aktuelle Strommix der Stadtwerke immer noch zu einem großen Teil auf Kernenergie, obwohl sich viele Energieversorger schon länger bereits vollständig von der Atomkraft verabschiedet hätten. „Hier liegt auch eine ganz große Chance für unsere Stadtwerke, unter wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten Verantwortung zu übernehmen und die Menschen bei ihren Forderungen zu einem Umstieg auf regenerative Energien mitzunehmen. Wir GRÜNE werden daher das Gespräch mit den Langener Stadtwerken suchen, aber auch über den Tellerrand hinausschauen und durch vielfältige Aktionen und Veranstaltungen die Energiewende in Langen und Egelsbach forcieren“, resümierten die GRÜNEN-Politiker Harald Eßer und Stefan Löbig unisono. Stefan Löbig - Harald Eßer
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Ortsverband und Fraktion Langen
25 Prozent und fünf zusätzliche Sitze in Langen ! Ein großes Dankeschön an alle WählerInnen der Grünen !Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde,
auf 15 Prozent plus X und einen Sitz mehr in der Stadtverordnetenversammlung hatten wir zu Beginn des Kommunalwahlkampfes gehofft. Jetzt haben uns die Wählerinnen und Wähler in Langen ein Traumergebnis von 25 Prozent beschert und dafür gesorgt, dass wir zukünftig mit elf Stadtverordneten und voraussichtlich zwei Magistratsmitgliedern die Langener Kommunalpolitik mitgestalten. Das sind fünf Vertreter mehr als wir in der abgelaufenen Legislaturperiode hatten. Dafür ein ganz großes Danke-schön an alle, die sich im Wahlkampf für uns eingesetzt und uns am 27. März ihre Stimme gegeben haben! Ein herzlicher Glückwunsch geht auch an alle grünen Kolleginnen und Kollegen im Kreis und den Kreiskommunen, denn überall haben wir mächtig zugelegt. Auf Dankes-Anzeigen und Plakataufkleber haben wir verzichtet und stattdessen 300,- Euro für die Japan-Hilfe gespendet.
Mit Fukushima ist das grandiose Ergebnis nur halb erklärt. Natürlich haben es die Wähler honoriert, dass wir als Grüne seit 30 Jahren ohne Wenn und Aber die Kernkraft ablehnen und uns dafür auch gerne als „Dagegen-Partei“ beschimpfen lassen. Die andere Hälfte jedoch geht auf das Konto engagierter und gradliniger Kommunalpolitik in den vergangenen fünf Jahren gegen die Abholzung des Bannwaldes, gegen den Ausbau der B486 und des Egelsbacher Flugplatzes, für den Erhalt bezahlbarer Kinderbetreuung, eine andere Bildungspolitik und und und.
Die Wahlergebnisse vom 27. März haben für Bewegung in der Atom-Debatte gesorgt. Damit sich Schwarz-Gelb aber nicht nur im Kreis dreht und am Ende ein Mäuschen an Ergebnis herauskommt, müssen wir den Druck weiterhin aufrecht erhalten und deutlich machen: Es gibt kein Zurück auf dem Weg zu einem schnellen und konsequenten Ausstieg aus der Kernenergie. Jeden Montag finden in den nächsten Wochen und wenn es sein muss auch Monaten die Mahnwachen um 18.00 Uhr am Lutherplatz statt. Am 25. April gibt es anlässlich 25 Jahre Tschernobyl Sternmärsche und eine große Kundgebung nach und in Biblis. Weitere Informationen hier auf unserer Homepage.
Mit grünen Grüßen für den Vorstand Jens Duffner
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Japan - Atomkraft - Fukushima

5. Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der Katastrophen in Japan und zur Abschaltung der Atomkraftwerke in Deutschland am Montag den 11.04.2011 um 18:00 Uhr am Lutherplatz vor dem Buchladen in Langen
06.04.2011 Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Langen Wenn ein ähnlicher Unfall in Biblis stattgefunden hätte, könnte eine Mahnwache in Langen nicht stattfinden, weil Langen dann in der Evakuierungszone läge. Langen würde zu einer Geisterstadt werden und wir hätten alles was nicht in einer halben Stunde eingepackt werden kann verloren. Auch unsere Enkel und Urenkel könnten in diese Zone nicht zurückkehren. Das zeigen die Erfahrungen von Tschernobyl, eine Katastrophe die bereits 25 Jahre zurückliegt und Tausende von Toten und Hund erttausende von Kranken verursacht hat. Um das bei uns zu verhindern bitten wir alle interessierten Bürger sich zu engagieren, damit die Atomkraft in kürzester Zeit in Deutschland ein Ende findet. Mit dem Atommüll werden wir und unsere Nachkommen sowiso noch lange genug zu tun haben. Also beteiligen Sie sich an der Mahnwache oder an der Demo in Biblis um den Regierenden zu zeigen, dass das Volk von Deutschland in der Mehrheit gegen die Atomkraft ist. Weitere Informationen: http://www.ausgestrahlt.de/regional/termine/termine-nach-bundeslaendern.html Thilo Kaufmann |
Japan - Atomkraft - Fukushima 
Solidarität mit Japan Langen rockt für Japan Samstag 02.04.2011 um 19:30 Neue Stadthalle Langen
30.03.2011 Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Langen

Langen zeigt Solidarität mit Japan Konzert in der Neuen Stadthalle zugunsten “Luftfahrt ohne Grenzen E.V.“
Mit Bestürzung und Betroffenheit reagieren viele Menschen auf die Bilder und Nachrichten über das schwere Erdbeben, die Tsunami-Flutwelle und die Reaktor-Katastrophe in Japan. Auch in Langen regt sich bei Privatpersonen, Schulen, Vereinen, Institutionen und Unternehmen neben dem Mitgefühl und dem fassungslosen Entsetzen der Wunsch zu helfen. Eine Möglichkeit dazu bietet die Aktion „Langen rockt für Japan“ am Samstag, 2. April, in der Neuen Stadthalle, die der Fachdienst Kultur der Stadt Langen, die Eventagentur MEC:I UG, das Langener Jugendzentrum und das Projekt „Die Stadt in unserer Hand“ gemeinsam mit zahlreichen engagierten Helferinnen und Helfern kurzerhand organisiert haben. Bei dem Konzert mit anschließender Party soll eine größere Spende zusammenkommen: als Geste des Mitgefühls und der Solidarität aus Langen mit den Menschen in den japanischen Katastrophengebieten und natürlich zur Linderung der Not.
Das Geld geht an die Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen (LOG). Der Frankfurter Verein koordiniert unter dem Motto „Freunde in der Not sind Freunde in der Tat“ den Transport von dringend benötigten Gütern in die Erdbeben- und Tsunami-Regionen. Er kooperiert mit der Organisation „Feed the Hungry“, die bereits mit einem Team in Japan tätig ist und um die Nöte vor Ort weiß. Im Lager von Luftfahrt ohne Grenzen am Frankfurter Flughafen stehen Kindernahrung, Desinfektionsmittel und warme Kleidung bereit. Zelte, Decken und Schlafsäcken sowie 150.000 Fertig-Mahlzeiten wurden bereits auf den Weg gebracht. Was derzeit am dringendsten gebraucht wird sind Windeln und Hygieneartikel und die finanziellen Mittel für den Transport. Dabei soll die Langener Aktion helfen. Das LOG-Spendenkonto bei der Sparkasse Frankfurt hat die Nummer 200 33 22 44 (BLZ 50050201).
Den sieben japanischen Firmen, die im Wirtschaftszentrum Neurott ihren Standort haben, hat Bürgermeister Frieder Gebhardt in einem Brief sein Mitgefühl und seine Solidarität zum Ausdruck gebracht. „Die Anteilnahme in Langen an dem Schicksalsschlag, der Japan ereilte, ist außerordentlich groß“, weiß Bürgermeister Frieder Gebhardt. „Wir wollen ein Forum bieten für alle, die überlegen, etwas für Japan zu tun, denn gemeinsames Handeln kann einen besonders großen Effekt haben. Selbst ein wohlhabendes Industrieland wie Japan, das über eine beträchtliche Katastrophenschutz-Infrastruktur verfügt, steht bei einer Naturkatastrophe solchen Ausmaßes vor einer gewaltigen Herausforderung“, betont Gebhardt. ... http://www.neue-stadthalle-langen.de/ Thilo Kaufmann |
Japan - Atomkraft - Fukushima

4. Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der Katastrophen in Japan und zur Abschaltung der Atomkraftwerke in Deutschland am Montag den 04.04.2011 um 18:00 Uhr am Lutherplatz vor dem Buchladen in Langen
30.03.2011 Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Langen Wenn ein ähnlicher Unfall in Biblis stattgefunden hätte, könnte eine Mahnwache in Langen nicht stattfinden, weil Langen dann in der Evakuierungszone läge. Langen würde zu einer Geisterstadt werden und wir hätten alles was nicht in einer halben Stunde eingepackt werden kann verloren. Auch unsere Enkel und Urenkel könnten in diese Zone nicht zurückkehren. Das zeigen die Erfahrungen von Tschernobyl, eine Katastrophe die bereits 25 Jahre zurückliegt und Tausende von Toten und Hunderttausende von Kranken verursacht hat. Um das bei uns zu verhindern bitten wir alle interessierten Bürger sich zu engagieren, damit die Atomkraft in kürzester Zeit in Deutschland ein Ende findet. Mit dem Atommüll werden wir und unsere Nachkommen sowiso noch lange genug zu tun haben. Also beteiligen Sie sich an der Mahnwache oder an der Demo in Biblis um den Regierenden zu zeigen, dass das Volk von Deutschland in der Mehrheit gegen die Atomkraft ist. Weitere Informationen: http://www.ausgestrahlt.de/regional/termine/termine-nach-bundeslaendern.html Thilo Kaufmann |
Japan - Atomkraft - Fukushima
Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der Katastrophen in Japan und zur Abschaltung der Atomkraftwerke in Deutschland am 28.03.2011 um 18:00 Uhr am Lutherplatz vor dem Buchladen in Langen
25.03.2011 Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Langen Wenn ein ähnlicher Unfall in Biblis stattgefunden hätte, könnte eine Mahnwache in Langen nicht stattfinden, weil Langen dann in der Evakuierungszone läge. Langen würde zu einer Geisterstadt werden und wir hätten alles was nicht in einer halben Stunde eingepackt werden kann verloren. Auch unsere Enkel und Urenkel könnten in diese Zone nicht zurückkehren. Das zeigen die Erfahrungen von Tschernobyl, eine Katastrophe die bereits 25 Jahre zurückliegt und Tausende von Toten und Hunderttausende von Kranken verursacht hat. Um das bei uns zu verhindern bitten wir alle interessierten Bürger sich zu engagieren, damit die Atomkraft in kürzester Zeit in Deutschland ein Ende findet. Mit dem Atommüll werden wir und unsere Nachkommen sowiso noch lange genug zu tun haben. Also beteiligen Sie sich an der Mahnwache oder an der Demo in Biblis um den Regierenden zu zeigen, dass das Volk von Deutschland in der Mehrheit gegen die Atomkraft ist. Weitere Informationen: http://www.ausgestrahlt.de/regional/termine/termine-nach-bundeslaendern.html Thilo Kaufmann |
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